Funktion trifft Ästhetik im Automobilen Cockpit
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Mit unseren Fahrgewohnheiten ändert sich auch der Innenraum unseres Autos. Das Automatiserte Fahren hält völlig neue Anforderungen an das Interieur bereit. Die 9. VDI-Fachkonferenz „Automobiles Cockpit“, am 12. – 13. September 2018 in Leinfelden-Echterdingen, präsentiert Innovationen im Bereich Cockpit Design und neue Werkstoffe.
Das Interieur der Zukunft muss ganz neue Anforderungen erfüllen. Flexibilität und Komfort sind hierbei Pflicht. Zukünftig wird das Cockpit zum Aufenthaltsort, Arbeitsplatz, Kino, Wellnessraum, Schlafzimmer und Meeting-Area. Die Ästhetik und Funktionalität des Fahrzeuginnenraums rückt somit mehr und mehr in den Vordergrund. Die neue Designsprache braucht zudem neue Werkstoffe. Durch die Kombination verschiedener Baugruppen lassen sich künftig mehr Funktionen integrieren.
Wichtig für das Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen ist das Cockpit Design. Neben integrierter Ambientebeleuchtung oder Geruchsdesign wird auch die Gestaltung smarter Oberflächen immer wichtiger. Andreas Brüninghaus, Principal Expert Haptics & Appearance bei Continental, geht in seinem Vortrag der VDI-Fachkonferenz „Automobiles Cockpit“ darauf ein, wie sich höchste Ansprüche an Ästhetik und Funktion mithilfe smarter Oberflächen vereinen lassen. Sogenannte Morphing Controls (3D Bedienelemente) werden so erst bei Bedarf sichtbar. Sobald sich die Hand des Fahrers nähert, leuchten dort, wo soeben noch glattes Kunstleder für eine edle Oberflächenoptik sorgte, dreidimensionale Tasten auf.
Die neuesten Entwicklungen und Werkstoffe überzeugen nicht nur Designtechnisch sondern auch im Hinblick auf die Fahrzeugsicherheit. Jonas Brünig, Leiter Funktionalität im Aufbau bei K-GERFG/K, stellt auf der VDI-Fachkonferenz u.a. die sogenannte Selbststragende Instrumententafel vor. Diese Verstärkung, ist eine im Trägerteil der Instrumententafel angeordnete Rippen- oder Wellenstruktur, die sich quer zur Fahrzeuglängsrichtung zwischen den A-Säulen erstreckt. Im Falle eines Seitenaufpralls versteift sich die Rippenstruktur und schützt das Auto vor Deformationen.
Die Top-Themen der Konferenz sind:
Design-Potenziale neuer chinesischer EV-Entwicklungen
Elektronik in 3D Flächen und funktionale Oberflächen ohne Lackierung
Anforderungsmanagement an Bauteildesign und Materialauswahl
Ergonomische Fahrerplatzkonzepte und das Auto als Knoten im Internet der Dinge
3D-Druck im Interieu
Darüber hinaus können sich die Teilnehmer der Fachkonferenz im World-Café über die Herausforderungen an das Interieur der Zukunft austauschen. Die zentralen Diskussionsthemen sind Autonomes Fahren, Elektrifizierung und Shared Mobility.
Einen intensiven Einblick in die Themen Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human Machine Interface) und Konnektivität im Fahrzeug geben die Referenten der internationalen VDI-Konferenz „Automotive HMI & Connectivity“, am 26. Und 27. September 2018 in Frankfurt am Main. Einen Gesamtüberblick über die neuesten Trends und Entwicklungen im Bereich Elektrik und Elektronik im Pkw, Nutzfahrzeug und in Off-Highway-Fahrzeugen, gibt es vom 16. – 17. Oktober auf dem VDI-Kongress „ELIV MarketPlace“ in Baden-Baden.
Anmeldung und Programm unter www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/automobiles-cockpit/ oder unter www.vdi-wissensforum.de sowie über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.
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